Freitag, 6. März 2015

Kunden zu Besuch bei der TIMBERFARM in Panama


Die jährlich stattfindende Kundenreise zu den TIMBERFARM Kautschukplantagen nach Panama, welche TIMBERFARM Geschäftsführer Maximilian Breidenstein und sein Team dieses Jahr vom 28. Februar bis zum 4. März durchführte, zählt ohne Zweifel zu den alljährlichen Highlights in der TIMBERFARM Agenda.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass wenn sich TIMBERFARM Kunden entschließen an dieser Reise teilzunehmen, sie nicht nur die Kautschukplantagen besuchen und ihre Kautschukbaumbestände inspizieren wollen, sondern auch den Wunsch haben, Land und Leute näher kennenzulernen.

Es würde uns freuen, wenn wir Ihnen mit dieser Newsletter Ausgabe einen kleinen Eindruck vermitteln können, was die teilnehmenden TIMBERFARM Kunden auf der diesjährigen Panamareise erleben durften.
 

Samstag

Welcome

Nach der offiziellen Begrüßung und einigen Erläuterungen zum bevorstehenden Reiseprogramm durch TIMBERFARM Geschäftsführer Maximilian Breidenstein im Hotel Victoria mitten in Panama-City ging es bereits los zu den Exkursionen des ersten Tages. Die diesjährige Besuchergruppe bestand aus 18 Personen aus Deutschland, Belgien, Niederlande, Spanien, Luxemburg und der Schweiz.
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Biomuseo Panama

Seit seiner Eröffnung im Oktober 2014 zählt das Biomuseo mit seiner Dauerausstellung “Brücke des Lebens” zu den sehenswerten Attraktionen von Panama. Das vom bekannten Architekten Frank Gehry entworfene Museum beeindruckt nicht nur durch seine auffällige und farbige Konstruktion, sondern vor allem auch durch hochinteressante Ausstellungen über die einzigartige Artenvielfalt, die auf dem Isthmus von Panama, der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, heimisch ist.


Panamakanal - Miraflores Schleusen

Als zweites Highlight des ersten Tages besuchten die TIMBERFARM Gäste die Miraflores Schleusen mit dem angegliederten Besucherzentrum nur wenige Kilometer außerhalb von Panama-City. Hier werden die Schiffe in zwei sich folgenden Schleusenkammern entweder vom Pazifischen Ozean auf das Kanalniveau gehoben, respektive auf das Ozeanniveau gesenkt. Nebst den hautnahen Eindrücken der Präzisionsarbeit, welche die Meergiganten hier vollbringen müssen, geben eine 3D Filmvorführung sowie eine Ausstellung Auskunft darüber, wie der Panamakanal im Detail funktioniert, was die bald fertiggestellte Kanalerweiterung für Panama und den weltweiten Schiffsverkehr bedeutet und vor allem mit welch unglaublichen Herausforderungen die Erbauer dieses Jahrhundertbauwerkes zu kämpfen hatten.   

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Sonntag

Gamboa - Das Regenwald Erlebnis
Das Gamboa Regenwald Resort, welches die Reisegruppe am zweiten Tag besuchte, befindet sich in der Nähe von Panama-City direkt an der Mündung des Chagres Flusses in den Panamakanal. Die Anlage ist ein idealer Ausgangspunkt für Regenwald- und Kanalexkursionen, ja sogar kleine Dschungel Abenteuer. Die TIMBERFARM Gäste wagten dort eine Reise durch die Wipfel des Dschungels mit der Regenwald Luftseilbahn, bestiegen eine Regenwald- und Kanalaussichtsplattform, besuchten eine Schmetterlingsforschungsstation und unternahmen eine rasante und spannende Bootstour auf dem Panamakanal zu einer kleinen Inselgruppe auf der Affen und Krokodile zu bestaunen waren.


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Montag

TIMBERFARM Baumschule Gran Piedra

Am dritten Tag reiste die Besuchergruppe im bequemen Reisebus von Panama-City westwärts nach Santiago und ließen sich von den teilweise recht verschiedenen panamaischen Landschaften quer durch die Provinzen Panama, Coclé und Veraguas beeindrucken. Nach der Ankunft in Santiago stand der Rest der Reise ganz im Zeichen der TIMBERFARM Kautschukplantagen und Betriebe. Den Anfang machte Gran Piedra. Auf diesem Gelände wird ab 2017 einerseits eine Kautschukfabrik den gewonnen Naturkautschuk verarbeiten und verwerten. Andererseits befindet sich auf Gran Piedra die TIMBERFARM Baumschule und ein Klongarten, in dem die Keime für künftige Pflanzjahrgänge gezüchtet werden. Fachkundige TIMBERFARM Mitarbeiter erläuterten und demonstrierten der Besuchergruppe worauf es in dieser ersten Phase der Kautschukbaumentwicklung besonders ankommt.

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TIMBERFARM Plantagen Rio de Jesus
Die TIMBERFARM Kautschukplantagen liegen bislang alle in einem Umkreis von 50 km rund um Santiago, respektive rund um die künftige Verarbeitungsfabrik Gran Piedra. Ein Teil der Plantagen befindet sich in unmittelbarer Nähe der Panamericana, der berühmten Transitstraße, welche fast den ganzen amerikanischen Kontinent durchquert. Da mehrere dieser Plantagen auf dem Gebiet der Gemeinde La Mesa liegen, bezeichnen die “Timberfarmer” diese Plantagen oft als die La Mesa Plantagen. Im Gegensatz dazu befinden sich die jüngeren Plantagen entlang der fast parallel zur Panamericana verlaufenden Straße zwischen Santiago und Sonà. Hier liegen mehrere Plantagen auf dem Gemeindegebiet von Rio de Jesus, weshalb diese Plantagen allgemein als Rio de Jesus Plantagen bezeichnet werden. Diese Rio de Jesus Plantagen zu besichtigen, namentlich die Plantagen Juan Pedro, Las Rosanitas, Tomasito, La Madrugada und zur Krönung des Tages - mit herrlichem Sonnenuntergang - Don Miguel, stand für den Rest des dritten Nachmittages auf dem Programm. Maximilian Breidenstein sowie die verantwortlichen Agro-Ingenieure vor Ort begleiteten die TIMBERFARM Kunden, welche auf diesen Plantagen Baumbestände besitzen, zu ihren Kautschukbäumen und standen - nach dem Motto der Appetit kommt mit dem Essen - ihnen und allen anderen Gästen für viele Fragen Rede und Antwort.




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Traditionellerweise beginnen die Plantagenbesichtigungen bei den neugepflanzten und jüngsten Kautschukbäumen….



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...umso mehr staunen die TIMBERFARM Gäste wie schnell die jungen Bäume in nur einer Regenzeit in die Höhe schnellen. (links: frisch gepflanzt auf Tomasito; rechts: einjähriger Kautschukbaum auf La Madrugada)  


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Voller Stolz zeigt Herr W. aus Deutschland seinem Sohn seine Kautschukbäume auf Don Miguel



Dienstag

TIMBERFARM Plantagen La Mesa
Am vierten und letzten Tag stand zuerst ein kurzer Besuch des TIMBERFARM Firmensitzes in Santiago auf dem Programm. Aber Büros sind Büros, auch wenn sie wichtig sind und gewährleisten müssen, dass jeder Baum, jeder Plot und jede Plantage nicht nur eigentumsrechtlich richtig zugeordnet werden kann, sondern dass vor allem ihre Kautschuk- und Kautschukholzerträge richtig abgerechnet werden. Nachdem sich alle vergewissern konnten, dass dem nichts im Weg steht, ging es weiter zur letzten und eindrucksvollsten Etappe dieser Panamareise.

Die Besichtigung der älteren Kautschukbaumplantagen auf La Mesa, insbesondere die Plantagen Cerro Redondo, Palomares, Las Bonitas, Las Preciosas, El Alto und vor allem Las Animas, die als älteste TIMBERFARM Kautschukbaumplantage die Herzen aller Kautschukbaum Aficionados (Liebhaber) höher schlagen lässt, darf zweifelsohne als Höhepunkt der Reise bezeichnet werden.

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Herr C. Götz inmitten des TIMBERFARM Klongartens.
 
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Auf Cerro Redondo - gepflanzt im Sommer 2013 - dürfen bereits kräftige Leute an den Bäumen rütteln.




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TIMBERFARM erstellt und veräußert auch Kautschukplantagen mit Grund und Boden. Hier Plantagenbesitzer M. Gehlen aus Belgien und E. Ventker aus Deutschland auf ihren neuen Grundstücken Preciosa Charlotta II & III....


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….und hier inmitten ihres einjährigen Baumbestandes auf Preciosa Charlotta I




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Mitten in der heißen Trockenzeit mögen die Böden etwas ausgetrocknet wirken. Das Baumwachstum auf Cerro Redondo (gepflanzt im Sommer 2013) ist jedoch überdurchschnittlich gut.


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Die Eingangspforte zu den La Mesa Plantagen mit Informations- und Orientierungstafeln.



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Auf Las Animas und El Alto erreicht das Staunen über die Wachstumsentwicklung seinen Höhepunkt. Die größten und dicksten Kautschukbäume erreichen dort bereits Höhen von bis zu 6 Metern und einen Stammumfang von 16 bis 19 cm.


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Da kommt Freude auf. Herr C. Götz nimmt schon mal Maß für die Hängematte ;-)

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Mittwoch

Die Ernte- und Tappingerfahrung

Als krönenden Abschluss machte die Reisegruppe am Morgen des Rückreisetages noch einen Abstecher auf des Gelände des INA (Instituto Nacional de Agricultura), des nationalen Instituts der panamaischen Landwirtschaft, mit welchem TIMBERFARM regelmäßig zusammenarbeitet.

Dort waren vor über 40 Jahren zu Forschungszwecken Kautschukkulturen gepflanzt worden, die allerdings bislang noch nie geritzt oder kommerziell genutzt wurden. Ideale Voraussetzungen um der TIMBERFARM Besuchergruppe nicht nur vorzuführen wie das Ernten und Tappen in der Praxis funktioniert, sondern auch die Möglichkeit zu bieten - nach einer kurzen Einführung - selber Hand anzulegen.

Als die alten Kautschukbäume nach “gekonntem Ritzen” umgehend Latex freisetzten, welcher dem Ritzkanal entlang nach unten floss und dort in den Behälter tropfte, löste das bei allen Begeisterung aus. Genauso soll es schon bald von den eigenen Kautschukbäumen tropfen.

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