Mittwoch, 9. März 2016

TIMBERFARM Panama-Reise 2016



Bereits zum fünften Mal durfte TIMBERFARM Geschäftsführer Maximilian Breidenstein am Samstag, den 27. Februar 2016, eine Gruppe von TIMBERFARM Kunden zu einer fünftägigen Panama-Exkursion begrüßen.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass wenn sich TIMBERFARM Kunden entschließen an dieser Reise teilzunehmen, sie nicht nur die Kautschukplantagen besuchen und ihre Kautschukbaumbestände inspizieren wollen, sondern auch den Wunsch haben, Land und Leute näher kennenzulernen.

Mit den nachfolgenden Zeilen, laden wir Sie herzlich ein, sich selber ein Bild darüber zu machen, inwieweit es der TIMBERFARM dieses Jahr gelungen ist, diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

Willkommen in Panama - und los geht’s.
Das Hotel Victoria, welches im belebten Cangrejo Quartier von Panama-City liegt, dient schon seit Jahren als Ausgangspunkt für die Ausflüge, welche TIMBERFARM in und um Panama-City für seine Kunden organisiert - so auch in diesem Jahr. Nach der offiziellen Begrüßung und einigen Erläuterungen zum bevorstehenden Reiseprogramm durch TIMBERFARM Chef Maximilian Breidenstein am Samstagmorgen - die meisten Kunden kommen jeweils am Tag davor an - ist die Reisegruppe bereit für ein erstes Eintauchen in diese faszinierende Stadt und ihre Umgebung.

Auf dem Programm des ersten Tages stehen ein Besuch des weltberühmten Biomuseo (Museum der Artenvielfalt) sowie die Besichtigung der Miraflores Schleusen am berühmten Panamakanal. Ein großer, klimatisierter Reisebus, welcher der Besuchergruppe - dieses Jahr sind es 25 Personen - während der ganzen Reise zur Verfügung steht, wartet schon vor der Türe.

Panamakanal - Miraflores Schleusen
Die Miraflores Schleusen mit dem angegliederten Besucherzentrum sind nur wenige Kilometer außerhalb von Panama-City. Hier werden die Schiffe in zwei sich folgenden Schleusenkammern entweder vom Pazifischen Ozean auf das Kanalniveau gehoben, respektive auf das Ozeanniveau gesenkt. Nebst den hautnahen Eindrücken der Präzisionsarbeit, welche die Meergiganten hier vollbringen müssen, geben eine 3D Filmvorführung sowie eine Ausstellung Auskunft darüber, wie der Panamakanal im Detail funktioniert, was die bald fertiggestellte Kanalerweiterung für Panama und den weltweiten Schiffsverkehr bedeutet und vor allem mit welch unglaublichen Herausforderungen die Erbauer dieses Jahrhundertbauwerkes zu kämpfen hatten.

Biomuseo Panama
Als zweites Highlight des ersten Tages besuchen die TIMBERFARM Gäste das vom bekannten Architekten Frank Gehry entworfene Museum. Es beeindruckt nicht nur durch seine auffällige und farbige Konstruktion, sondern vor allem auch durch hochinteressante Ausstellungen über die einzigartige Artenvielfalt, die auf dem Isthmus von Panama, der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, heimisch ist. Allein schon mit seinen über zweitausend Baumarten, rund neunhundert Vogelarten und über fünfzehnhundert Schmetterlingen ist Panama ein unglaublich reichhaltiges Füllhorn der Natur, welches dem Museumsbesucher hier eindrücklich vermittelt wird. Seit seiner Eröffnung im Oktober 2014 zählt das Biomuseo mit seiner Dauerausstellung “Brücke des Lebens” zu den sehenswertesten Attraktionen von Panama.

Gamboa - Das Regenwald Erlebnis
Über die panamaische Artenvielfalt im Museum zu staunen, ist das eine. Diese in natura zu erleben, ist nicht nur das andere, sondern ein echtes Highlight. Um dies zu erleben, macht sich die TIMBERFARM Reisegruppe am zweiten Tag auf den Weg in das Gamboa Regenwald Resort, welches vor den Toren der Stadt, direkt an der Mündung des Chagres Flusses in den Panamakanal, liegt. Die Anlage ist ein idealer Ausgangspunkt für Regenwald- und Kanalexkursionen, ja sogar kleine Dschungelabenteuer. Die TIMBERFARM Gäste wagen dort eine Reise durch die Wipfel des Dschungels mit der Regenwald Luftseilbahn, besteigen den Canopy-Tower - eine Aussichtsplattform mit Blick über den Regenwald und den
nahen Panamakanal -, besuchen eine Schmetterlingsforschungsstation, die Gamboa Orchideenzucht und unternehmen eine rasante und spannende Bootstour auf dem Panamakanal zu einer kleinen Inselgruppe,
auf der wilde Affen zu bestaunen sind. Am späteren Nachmittag treten die TIMBERFARM Gäste die rund dreistündige Busreise quer durch Panama nach Santiago de Veraguas an und werden so Zeuge recht unterschiedlicher Geländezonen, welche sich entlang der pazifischen Küste zwischen Panama-City und Santiago abwechseln.

TIMBERFARM - unterwegs im Rio de Jèsus Plantagenanbaugebiet
Einquartiert im Hotel Mykonos, welches durchaus auch dazu einlädt einfach mal die Seele bei tropischen Temperaturen baumeln zu lassen, sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereit den dritten Tag in Angriff zu nehmen. Heute geht es in das Rio de Jèsus Gebiet. Das ist eines der beiden Anbaugebiete, in denen die zwanzig TIMBERFARM Kautschukplantagen liegen. Die Gemeinde Rio de Jèsus liegt mitten drin - daher die Bezeichnung. Das zweite Anbaugebiet nennt TIMBERFARM das La Mesa Gebiet, denn es befindet sich rund
um die Gemeinde La Mesa. Die Besichtigung der La Mesa Plantagen ist für den morgigen Dienstag geplant. Beide Plantagengebiete liegen in der Umgebung der Provinzhauptstadt Santiago de Veraguas, in der TIMBERFARM auch seine Firmenbüros hat.

Als erstes besucht die Reisegruppe die Baumschule GRAN PIEDRA und bekommt dort einen Einblick in den aufwendigen Produktionsprozess zur Herstellung der jungen Kautschukbaumsetzlinge. Anschließend beginnt die Tour zu den einzelnen Kautschukplantagen, auf denen die Kautschukbaumbestände der Besucher am
Wachsen sind. Unterwegs ist man jetzt nicht mehr mit dem Reisebus, sondern mit Geländefahrzeugen, denn teilweise geht es über Stock und Stein quer durch das Plantagengelände. Alle Plots der Teilnehmenden werden angefahren, so dass jeder Baumbesitzer seinen eigenen Kautschukbaumbestand inspizieren kann und den Wachstumsstand mit dem TIMBERFARM Geschäftsführer Maximilian Breidenstein und den vor Ort verantwortlichen und ebenfalls anwesenden Forst- und Agraringenieuren diskutieren kann. Übersetzer
Eliécer Bermúdez - der die TIMBERFARM Kundengruppen schon seit Jahren begleitet - hilft allfällige sprachliche Barrieren in bewährter Manier zu überwinden. So werden durch den Tag nach und nach die Kautschukplantagen La Florecita, Don Antonio, Papanico, Juan Pedro, Las Rosanitas, Tomasito, La Madrugada und Don Miguel besichtigt.

TIMBERFARM - Das Plantagenanbaugebiet La Mesa
Bevor es am vierten Tag auf die Tour zu den Kautschukplantagen im La Mesa Gebiet geht, besucht die Reisegruppe den TIMBERFARM Firmensitz in Santiago. Hier in der Verwaltung laufen die Fäden aller TIMBERFARM Aktivitäten in Panama zusammen. Dazu gehört auch, dass jeder Baum, jeder Plot und jede Plantage nicht nur eigentumsrechtlich richtig zugeordnet werden kann, sondern dass vor allem die Kautschuk- und Kautschukholzerträge richtig abgerechnet werden.

Die anschließende Tour führt die Gäste zu den Kautschukplantagen Don Patricio, Cerro Redondo, La Calma, Don Elmo, Palomares, El Alto und Las Animas sowie zum neuen Gelände der Kautschukfabrik, mit deren Bau in diesem Herbst begonnen wird. Vor allem die Besichtigung von Las Animas, der ältesten TIMBERFARM Kautschukplantage, lässt das Herz der meisten Besucher höher schlagen, denn hier, wo ab nächstem Jahr mit der Kautschukernte begonnen werden kann, ist das enorme Wachstum, welches die jungen Kautschukbäume während den ersten vier Wachstumsjahren hinlegen, besonders eindrücklich.

Ein letzter Höhepunkt - Die Ernte- und Tappingerfahrung
Als krönenden Abschluss macht die Reisegruppe am Morgen des Rückreisetages noch einen Abstecher auf das Gelände des INA (Instituto Nacional de Agricultura), des nationalen Instituts der panamaischen
Landwirtschaft, mit welchem TIMBERFARM regelmäßig zusammenarbeitet.

Dort wurden vor über 40 Jahren zu Forschungszwecken Kautschukkulturen gepflanzt, die bislang noch nie geritzt oder kommerziell genutzt wurden. Ideale Voraussetzungen, um der TIMBERFARM Besuchergruppe nicht nur vorzuführen wie das Ernten und Tappen in der Praxis funktioniert, sondern auch die Möglichkeit zu bieten - nach einer kurzen Einführung - selber Hand anzulegen.

Als die alten Kautschukbäume nach “gekonntem Ritzen” umgehend Latex freisetzen, welcher dem Ritzkanal entlang nach unten fließt und dort in den Behälter tropft, löst das bei allen Begeisterung aus. Genauso soll es schon bald von den eigenen Kautschukbäumen tropfen.

Fazit von TIMBERFARM Chef Maximilian Breidenstein: “Jede Reise ist anders - aber immer ein Erfolg. Was ich hier mit unseren Kunden Jahr für Jahr erleben darf, macht mich ein wenig stolz, denn es zeigt mir, dass unsere Arbeit geschätzt wird. Es ist noch nicht alles perfekt, aber wir arbeiten Tag für Tag daran und es freut mich, dass die Kunden das sehen und anerkennen.”

Donnerstag, 11. Februar 2016

TIMBERFARM - lässt Kunden bei GRAN PIEDRA mitprofitieren


Der Dreh- und Angelpunkt der industriellen Entwicklung der Kautschukproduktion in Panama, welche von TIMBERFARM angeführt wird, ist die Kautschukfabrik GRAN PIEDRA. Die Projektierung ist seit geraumer Zeit abgeschlossen und ihre Realisierung wird in Abstimmung mit den erwarteten Kautschukernten aus den Plantagen des La Mesa Gebietes vorangetrieben.


Aufgrund der generell attraktiven Perspektiven für die weitere Ansiedlung ertragreicher Kautschukplantagen in ganz Panama - insbesondere auch im Rahmen der Förderprogramme durch das panamaische Agrarministerium - wird die Kautschukfabrik für eine erheblich größere Auslastung ausgelegt, als ursprünglich geplant. TIMBERFARM rechnet damit, dass die panamaische Kautschukanbaufläche innerhalb der nächsten fünf bis acht Jahre auf über 10’000 Hektaren anwachsen wird. Aus diesem Grund wurde die Basisinfrastruktur von GRAN PIEDRA für einen Verarbeitungs-Output von bis zu 35.000 Tonnen jährlich konzipiert. Die dafür notwendigen Maschinenstraßen werden sukzessive ausgebaut.

Nach der Produktion des Kautschukrohstoffes, stellt die Verarbeitung und Veredelung von Naturkautschuk zu Produkten für die weiterverarbeitende Kautschukindustrie eine weitere, finanziell äußerst einträgliche Station in der Wertschöpfungskette von Naturkautschuk dar.

Als Dankeschön für das langjährige Vertrauen hat sich TIMBERFARM entschlossen, einem ausgewählten Kreis von Baum- und Plantagenbesitzern das Recht einzuräumen, sich an dieser Anlageperle zu beteiligen.

Das Anlagekapital für die Kautschukfabrik und in der Folge auch für die Beteiligung ist sehr übersichtlich, so dass mit einer mehrfachen Überzeichnung zu rechnen ist. TIMBERFARM behält sich deshalb vor, eine Beteiligung an entsprechende Bedingungen zu knüpfen, um eine Zuteilung im Sinne der Unternehmensentwicklung zu erreichen.

Dienstag, 19. Januar 2016

TIMBERFARM startet das Pflanzjahr 2016 mit La Productora


Mit La Productora - die Produktive und Fleißige - startet TIMBERFARM mit viel Elan in das Pflanzjahr 2016. Die neue Kautschukplantage befindet sich im La Mesa Gebiet in unmittelbarer Nähe den sich prächtig entwickelnden TIMBERFARM Plantagen Cerro Redondo und Don Patricio. Sie liegt direkt an der berühmten Panamericana und ist deshalb auch logistisch hervorragend positioniert. Die vor einigen Jahren mit Las Animas begonnene Wiedereinführung der Kautschukproduktion in Panama entwickelt sich damit planmäßig weiter. Für dieses Jahr beträgt die vorgesehene TIMBERFARM Pflanzfläche rund fünfhundert Hektar, dazu kommen immer mehr Flächen, welche von Bauern und Pächtern in Eigenregie mit Kautschukbaumkulturen bepflanzt und bewirtschaftet werden. Sie alle beziehen ihr Pflanzmaterial aus der TIMBERFARM Baumschule und werden ihre Kautschukernte in der TIMBERFARM Kautschukfabrik Gran Piedra verarbeiten und verwerten lassen. Die Entwicklung unter den panamaischen Bauern kommt nicht von ungefähr, sondern fußt auf der zwischenzeitlich angelaufenen Kautschuk-Informationskampagne, welche das panamaische Agrarministerium in Zusammenarbeit mit TIMBERFARM seit nunmehr eineinhalb Jahren durchführt.


Mittwoch, 13. Januar 2016

TIMBERFARM - startet das Pflanzjahr 2016 mit La Productora

 
Mit La Productora - die Produktive und Fleißige - startet TIMBERFARM mit viel Elan in das Pflanzjahr 2016. Die neue Kautschukplantage befindet sich im La Mesa Gebiet in unmittelbarer Nähe den sich prächtig entwickelnden TIMBERFARM Plantagen Cerro Redondo und Don Patricio. Sie liegt direkt an der berühmten Panamericana und ist deshalb auch logistisch hervorragend positioniert. Die vor einigen Jahren mit Las Animas begonnene Wiedereinführung der Kautschukproduktion in Panama entwickelt sich damit planmäßig weiter. Für dieses Jahr beträgt die vorgesehene TIMBERFARM Pflanzfläche rund fünfhundert Hektar, dazu kommen immer mehr Flächen, welche von Bauern und Pächtern in Eigenregie mit Kautschukbaumkulturen bepflanzt und bewirtschaftet werden. Sie alle beziehen ihr Pflanzmaterial aus der TIMBERFARM Baumschule und werden ihre Kautschukernte in der TIMBERFARM Kautschukfabrik Gran Piedra verarbeiten und verwerten lassen. Die Entwicklung unter den panamaischen Bauern kommt nicht von ungefähr, sondern fußt auf der zwischenzeitlich angelaufenen Kautschuk-Informationskampagne, welche das panamaische Agrarministerium in Zusammenarbeit mit TIMBERFARM seit nunmehr eineinhalb Jahren durchführt.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Vorbereitungen Pflanzjahrgang 2016

 Bereits im Herbst, teilweise ab Sommer eines Jahres, begannen bereits die Vorbereitungen für den Pflanzjahrgang des nächsten Jahres, so auch bei der TIMBERFARM. Die letzten Arbeiten die hierzu gemacht werden mussten ist das sogenannte Klonen.

Der Begriff Klonen wird in der Agrarwirtschaft für die ungeschlechtliche, vegetative Vermehrung einer Kulturpflanze verwendet. Das Klonen hat bei landwirtschaftlichen Kulturen eine lange Tradition, z.B. bei Apfelbäumen oder bei Reben im Weinbau. Man spricht auch von Pfropfen oder Veredeln. Insbesondere der Begriff “Veredeln” zeigt, dass es beim Klonen darum geht, bestimmte qualitative oder quantitative Pflanzenmerkmale zu halten oder weiter zu entwickeln.

Weshalb werden Kautschukbäume geklont?

Bei der Produktion von Naturkautschuk und Kautschukholz geht es darum, während dem Lebenszyklus des Kautschukbaumes den höchstmöglichen Ertrag an Latex (Naturkautschuk) und Kautschukholz ernten zu können. Eine Fokussierung alleine auf diese beiden Merkmale wäre allerdings problematisch. Damit der Kautschukbaum die angestrebten Erträge dauerhaft liefern kann, muss er außerdem robust und resistent sein. Bei der Optimierung und Maximierung von Ernteerträgen geht es deshalb immer auch darum, die Robustheit und Resistenz von Pflanzen weiter zu entwickeln, insbesondere auch deshalb, weil sich auch die Rahmen- und Wachstumsbedingungen innerhalb einer bestimmen Flora und Fauna verändern (können).

Für den Einsatz neuer Klone in einem Plantagenbetrieb, in dem jährlich zehntausende von neuen Kautschukbäumen gepflanzt werden, kommen nur Kautschukklone zum Einsatz, die sich bereits über ein bis zwei Generationen in Bezug auf Ertrag, Robustheit und Resistenz bewährt haben. Nur die Langzeiterfahrung ist ein Garant dafür, dass sich eine neue Kautschukklasse nachhaltig etablieren hat.

Um einen Kautschukbaum mit den gleichen Eigenschaften zu reproduzieren, kann man nicht dessen Samen verwenden. Die Samen eines bestimmten Kautschukbaumes enthalten das Erbgut aller zurückliegenden Züchtungen und die Krux ist, dass wenn der Samen zum Sprießen gebracht wird, irgendeine Erbgutmischung heranwachsen wird, aber mit größter Wahrscheinlichkeit nicht mit den Eigenschaften des Kautschukbaumes, von dem der Samen gefallen ist.

Die Lösung heißt Klonen, resp. Pfropfen. Man lässt dabei die vorstehend erwähnten Samen bis zu einer gewissen Größe heranwachsen (Höhe ca. 1 Meter, Stammdurchmesser ca. 1 bis 2 cm) und erhält so eine Trägerpflanze, auch Patron genannt. Dann nimmt man von einem Kautschukbaum, dessen Merkmale man reproduzieren möchte, einen Zweig und schneidet eine kurz vor dem Sprießen stehende Knospe aus und verpflanzt diese an eine vorher vorbereitete Stelle im Stamm des Patron. Sobald, nach einigen Tagen, feststellbar ist, dass der Patron die Knospe nicht abstößt und die Nährstoffe in die eingesetzte Knospe fließen und diese zum Wachsen bringen, wird der Stamm des Patron gestutzt und versiegelt. Fortan fließt die gesamte Wachstumskraft in die eingesetzte Knospe (Klon), aus der sich nun der neue Kautschukbaum - mit den gewünschten Merkmalen - entwickelt.

Donnerstag, 26. November 2015

TIMBERFARM - Panama - Ärgerlich

Dass bei so zahlreichen und so großen Infrastrukturbauten nicht immer alles reibungslos läuft, ist derzeit am Panamakanal zu beobachten.

Die Erweiterung des Panamakanals, welche im nächsten Frühling endlich - mit zweijähriger Verspätung - abgeschlossen sein sollte und die dafür sorgen wird, dass auch die Ozeanriesen der neueren und größeren Schiffsgenerationen wieder in die Schleusen und in den Kanal passen, wird von einem kleinen Bauskandal heimgesucht.

Bei der neuen Cocoli Schleuse auf der pazifischen Kanalseite ist die Schleusenkammer nicht dicht und Wasser rinnt durch den Beton aus der Kammer. Gemäß einem Untersuchungsbericht wurden beim Betonieren Fehler gemacht, die jetzt zeitnah ausgebügelt werden müssen, damit die geplante Eröffnung und Inbetriebnahme der neuen Kanalschleusen im nächsten April stattfinden kann. 

Das bei TIMBERFARM und seinen Mitarbeitern rund läuft können Sie hier lesen http://www.kununu.com/de/all/de/all/timberfarm

Dienstag, 24. November 2015

IAP & SNRWG Meeting in Brüssel


Der IRSG ( International Rubber Study Group ) ist der Welt-Kautschuk-Verband. Ursprünglich gegründet um nur Länder als Mitglieder aufzunehmen, können seit einigen Jahren auch Unternehmen Mitglied werden. Zweimal jährlich gibt es das Meeting des IAP ( Industrial Advisery Panel ) dem Vorstand des IRSG. Die TIMBERFARM ist IAP Mitglied.

Hier werden sowohl die Entscheidungen, die die Kautschukindustrie nachhaltig beeinflussen getroffen, als aber auch alle Kerndaten aus dem Markt zusammengetragen.

Zusätzlich zu diesem am letzten Donnerstag stattgefunden Meeting war am Tag zuvor die Sitzung der SNRWG ( Sustainable Natural Rubber Working Group ). Diese Gruppe wurde 2012 gegründet, mit der Aufgabe ein Leitwerk zu entwerfen und zu implementieren, welches die Möglichkeit bietet Naturkautschuk unter einem anerkannten Standard zu produzieren, zu handeln und weiterzuverarbeiten. Die Idee war seinerzeit, frühzeitig eine eigene Zertifizierung auf den Weg zu bringen bei der man die Regeln selber definieren kann, bevor es von außen den Druck gibt sich plötzlich fremden Vorgaben unterwerfen zu müssen. TIMBERFARM ist selber kein Mitglied dieser Gruppe, wurde aber eingeladen und gebeten an diesem Meeting auch teilzunehmen, da TIMBERFARM bereits für den SNR unterzeichnet hat.